VISITINOS.COM - Insel Tinos

INSEL TINOS - EINE BALLADE IN BLAU UND WEISS

Exoburgo


Wir sind bewusst, dass der Wunsch nach Tinos zu kommen, nicht allein an der Qualität unserer Ferienhäuser liegt.

Tinos selbst ist das wirklich wert, dass man es unbedingt besuchen soll.
Über Tinos kann man viele dicke Bücher schreiben, es ist absolut unmöglich, innerhalb einer Homepage eine detailierte Beschreibung der Insel zu schaffen.
Sehr viele Künstler waren fasziniert über aussergewöhnliches Aussehen der Insel.
Auch unser Web-Master hat mit seiner Kamera versucht, die einzigartige Schönheit der Insel festzuhalten, aber
seine Bildergalerie kann nur annährend das Flair von Tinos herüberbringen.
Deswegen hier finden sie viele Links zu verschiedenen Photogalerien von einer Insel, die unendlich viele Motive bietet.

Sonst beschränken wir uns mit einer knappen Beschreibung vom Tinos, die Euch wahrscheinlich ein wenig trocken vorkommt, aber trotzdem behilflich sein kann.
Ausserdem findet Ihr hier einige Links auf weiter Sites über Tinos; falls Ihr neugirig werdet, guckt einfach sie auch an.

Also
Tínos (neugr.; früher: Ténos; in der Antike: Ophlússa) ist eine Insel der Kykladen, liegt südöstlich von Ándros, 194 km² groß, ist ihrer ganzen Länge nach von einer bis 713 m hohen Gebirgskette durchzogen und zwar nicht besonders fruchtbar, aber sehr gut in Terrassen (siehe Terrassenkultur) bebaut.

Tínos verfügt über Lager von weißem und schwarz geädertem Marmor, Serpentin, Verde antico, Asbest und Chromeisenerz. Die rund 9961 dauerhaften Einwohner treiben Wein- und Seidenbau, Seidenweberei, Steinmetzarbeit und Viehzucht.


Geschichte
Klima
Sehenswürdigkeiten
Verkehr


Geschichte

Die Insel Tinos hieß früher Ophlussa, dann Ténos. Als Bundesgenossen der Athener kämpften die Tenier bei Platää gegen die Perser; das antike Ténos gehörte dem 1. und 2.Attischen Seebund an.

1207 kam Tinos unter die Herrschaft der venezianischen Familie Gizi, dann 1390 unter die Herrschaft der Republik St. Marko, denen es aber 1537 von dem türkischen Piraten Chaireddin Barbarossa vorübergehend abgenommen wurde. Dennoch blieb Tinos bis 1715 venezianisch. Aus dieser Zeit stammen auch die typischen Taubentürme.

1715 kam sie von neuem unter osmanische Oberhoheit. Die türkische Herrschaft hatte jedoch nur formalen Charakter. Die Insel hatte viele Vorrechte in Wirtschaft und Handel. Am 31.03.1821 war Pyrgos der erste Ort auf den Kykladen auf dem die griechische Flagge wehte. Tinos war Teil des neuen griechische Staates.

Am 30.01.1823 findet eine Nonne eine Ikone im Hafen von Tinos, nachdem sie ihren Ort im Traum gesehen hatte. Die psychische Wirkung dieses Fundes war ungemein hoch. Der Kampf gegen die Türken wurde letztlich gewonnen und der Ort gilt seitdem als heilig.

Tínos ist die wichtigste Marien-Wallfahrtsstätte Griechenlands und wird im Westen oft "das griechische Lourdes" genannt. Besonders am 15.August versammeln sich mehrere zehnstausend Gläubige in der Marienkirche in Tinos um dem Wunder der heiligen Ikone der Jungfrau Maria zu huldigen.

Klima

Tinos besitzt mediterranes Klima mit trockenen warmen Sommern und milden regenerischen Wintern. Die Lage im Zentrum der Ägäis verursacht ganzjährig starke Winde. Im Sommer nennt sich der vorherrschende Wind Meltemi. Dieser kann so stark werden, dass der Fährverkehr eingestellt wird. Der Wind hält die Temperaturen meist sehr erträglich, sodass es anders als in vielen Teilen Griechenlands selten extrem heiß ist. Andererseits verhindert das auch im Winter meist über 17°C warme Meer extrem kalte Temperaturen. Schnee gab es auf Tinos bisher nur ein einziges Mal, nämlich im Februar 2004.
Reicht Euch diese allgemeine Information nicht, schaut dann dieses Tabelchen an.

Sehenswürdigkeiten

In Tinos Stadt kann man oft noch Pilger erleben, die in Erfüllung eines Gelübdes auf den Knien den ganzen (inzwischen mit Moosgummi gepolsterten) Weg zur Wallfahrtskirche hinaufrutschen. Als Tourist sollte man auf die Gläubigen Rücksicht nehmen. Dafür ist man auf Tinos aber noch unter Griechen, und nicht ein Tourist unter Touristen. In Tinos kann man unzählige religiöse Souveniers erstehen.
Neben der Wallfahrtskirche der heiligen Maria ist auch ein kleines ärchäologisches Museum. Ansonsten bietet die Insel vor allem viele sehenswerte kleine Bergdörfer, die an Steilhängen erbaut eine fantastischen Blick über die Insel auf die Ägäis bieten. Weit über 1000 teilweise uralte Kirchen und Kappellen sind Zeugnisse der tiefen Frömmigkeit der Inselbewohner. Wie überall auf den Kykladen gibt es auch auf Tinos viele Windmühlen. Einzigartig sind die vielen Taubenhäuser, welche überreste aus der venezianischen Zeit der Insel sind.

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Damals waren Brieftauben weit verbreitet und die zentrale Lage der Insel machte sie zu einem wichtigen Poststützpunkt. Im Ort Volax befindet sich eine einzigartige Landschaft voller Granitfelsen, die eine alle eine Eiform haben. Auf Tinos wird in der Gegend um Pírgos noch Marmor abgbaut. Sehenswert ist auch das Dörfchen Panórmos mit seinem schönen Fischerhafen. Schöne Badestrände hat die Insel vor allem westlich des Hauptortes zu bieten.

Verkehr

Die Insel ist durch ein dichtes Straßennetz erschlossen. Busse und Taxis sind überall zu finden. Mit der Fähre hat man in gute Verbindungen nach Mykonos (40min), Piräus (5Std.], Rafina (4,5Std), Andros (1Std.) und Syros. Mindestens dreimal pro Woche kann man auch direkt nach Thessaloniki mit der Fähre fahren.



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